Jugend für Klimaschutz

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Schüler ziehen durch die Straßen Deutschlands, haben Schilder und Plakate in den Händen und veranstalten Demos. Das alles tun sie für unseren Planeten – denn die Jugendlichen demonstrieren gegen den Klimawandel.
Alles begann am 20. August mit der damals noch 15-jährigen Schwedin Greta Thunberg. Sie weigerte sich, an diesem und den darauf folgenden Tagen zur Schule zu gehen und setzte sich allein protestierend vor das schwedische Reichstagsgebäude in Stockholm – in ihren Händen ein Schild mit der Aufschrift „Schulstreik für das Klima“.
Daraufhin schlossen sich einige Jugendliche an und protestierten jeden Freitag gemeinsam mit ihr für die Zukunft unseres Planeten. Es entstand der Hashtag #FridaysForFuture

Die Proteste bekamen internationale Aufmerksamkeit und wurden anschließend von Schülern in anderen Ländern, wie zum Beispiel Dänemark und Frankreich, nachgeahmt. Schüler schwänzten Freitags den Unterricht und ignorierten die Drohungen der Lehrer – so nun auch in Deutschland.
Es gab bereits einige Demos, doch die mit Abstand Größte fand am 1. März 2019 in Hamburg statt. Mit 1.000 jungen Menschen wurde gerechnet, doch bei der Bekanntgabe von Gretas Erscheinen, wurden es sogar 3.500 – mit einem Ziel: den Politikern zeigen, dass es endlich an der Zeit ist, etwas zu unternehmen.
Die Protestmärsche werden dennoch, obwohl sie für den Klimaschutz und somit für unsere Zukunft veranstaltet werden, von vielen Lehrern und Politikern stark kritisiert und nicht geduldet. Der Hamburger Schulsenator gab dazu ebenfalls ein klares Statement und meinte, dass es als unentschuldigtes Fehlen gilt und demnach ins Zeugnis eingetragen wird. Des Weiteren bekommen diejenigen, die an dem Tag Arbeiten oder Tests verpassen, null Punkte. Bei wiederholtem Fehlen kommt es zu einem Elterngespräch.
Zur Überraschung vieler, hat Angela Merkel deutlich gesagt, dass sie die Proteste unterstützt. Somit wendet sie sich gegen einige Politiker, die aufforderten, stattdessen in der Freizeit zu demonstrieren.

Doch egal mit welchen Mitteln den Schülern von den Protesten abgeraten wird, die Jugendlichen behalten ihr Ziel klar vor Augen. Auch Greta Thunberg versicherte: „Wir werden solange unseren Streik fortführen bis etwas gegen den Klimawandel unternommen wird, denn schon viel zu lange kommen die Politiker und die Mächtigen damit durch, einfach nichts gegen die Klimakrise zu tun.“ Ebenso sagte sie: „[…] aber wir streiken auch, weil wir unsere Hausaufgaben gemacht haben und sie nicht.“

Die vielen Aufrufe und die zum Streik anregenden Ansprachen von Greta Thunberg, brachten es so weit, dass es nun bald einen globalen Streiktag geben wird – der 15. März 2019.
Hiermit wollen wir, die digitale Schülerzeitung, dazu aufrufen, sich mehr mit dem Thema auseinander zu setzen. „Denn wozu sollten wir für eine Zukunft lernen, die schon bald nicht mehr existieren wird?“~ Greta Thunberg
Julia

Weitere Informationen dazu findet ihr auf Twitter @fridaysforfuture und auf der Internetseite www.fridaysforfuture.de

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