Man wird ja wohl noch träumen dürfen…

Europaschule, Schule mit Courage, Theater-AG, Schülerzeitung, IT-AG, große Aula und, und, und… Was will man mehr?
Selbst wenn man meint, wir wären hier wunschlos glücklich, gibt es eine Sache, die wir gern geändert hätten: unsere Unterrichtsfächer! Und damit meinen wir nicht nach Belieben Fächer rausschmeißen (wie es manche vielleicht gerne bei Mathe machen würden), sondern neue Fächer hinzufügen. Wir haben uns damit beschäftigt, welche Änderungen der Schulfächer – für uns – sinnvoll erscheinen.
 
Obwohl wir eine Europaschule sind, scheint das Fremdsprachenangebot wohl noch etwas gering. Neben Englisch, werden als zweite (und irgendwann auch dritte) Fremdsprache mittlerweile nur Französisch und Spanisch angeboten. Doch wie wäre es damit, das fast ausgestorbene Latein wiederzubeleben oder mal den asiatischen Sprachraum zu beleuchten? Oder was ist mit Italienisch: Einst eine AG, doch nun komplett raus aus dem Plan. Das Interesse für mehr Sprachen besteht durchaus bei vielen Schülern. Dazu könnte man sogar Sprachwettbewerbe anbieten, die den Physik- und Matheolympiaden gleichkommen würden. 
 
Besserer Umgang mit den Mitmenschen: Psychologie und Kommunikation würden dies ermöglichen. Ein besseres Verständnis für verschiedene Verhaltensweisen, Artikulation und Selbstreflexion würden geschult werden. Infolgedessen könnte man auch DLl für die höheren Klassen beibehalten, um dem Umfang, der einen in den höheren Stufen begegnet, gerecht zu werden. 
 
Um sich kreativ auszuleben, bleiben neben den AGs allerdings nur Kunst und Musik. Fotografie, Darstellendes Spiel/Theater oder Handwerk – Fächer, die vor allem Abwechslung in den sonst so monotonen Schullalltag schaffen. Man sollte diese drei Sachen nicht nur als AGs abstempeln. Denn selbst die finden alle an einem Tag und zur gleichen Uhrzeit statt, sodass man sich für eine Sache entscheiden muss. 
 
Einige Lehrer könnten jetzt vielleicht den Einwand bringen, dass dies nicht so pädagogisch wertvoll ist. Doch selbst für die Kritiker unter uns, haben wir Ideen: Die Schule soll uns auf das spätere Leben vorbereiten, doch wie soll das funktionieren, wenn dazu Hauswirtschaft oder allgemein Wirtschaft nur begrenzt angeboten werden? Als berufstätige oder studierende Person sollte man sich selbst versorgen können. Ernährung und Finanzen kommen als Erwachsener ebenso auf einen zu. 
 
Uns ist bewusst, dass es schwierig ist, diese Ideen, Gedanken und Wünsche zu realisieren. Lehrermangel, Kosten und auch Zeit machen uns einen Strich durch die Rechnung. Aber man wird ja wohl noch träumen dürfen. 😉
 
 
Was haltet ihr davon? Was wollt ihr verändern, rausstreichen oder neu hinzufügen?